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Berichte Gemeindeleben

Es war das Ereignis im Juni: Kreuz+Quer Spezial

Es war das Großereignis in diesem Jahr: die kreuzundquer-spezial-woche vom 20.-27.6. in der Kreuzkirche – mit Aufzeichnung für bibel.tv (www.bibeltv.de). Rund 1.800 Besucher in einer Woche

Sie kennen „kreuzundquer“, den Gottesdienst, der aus dem Rahmen fällt – mit moderner Musik, Theater, Interview, Talk, Thema, Deko, Moderation und vielen Überraschungen? Vom 20.-27.6. (Ausnahme WM-Abend Deutschland Ghana am 23.) gab es jeden Abend „kreuzundquer“ in unserer Kreuzkirche
Einen Bericht von Dirk Thorsten Vogel findet ihr hier:

Die Staffel der Übertragung beginnt am 24.August um 23.10 Uhr bzw. am 25. August um 15.30 Uhr auf bibel.tv

 

Impressionen aus den Abenden

 

Bericht über unsere kreuzundquer-spezial-Woche

om 20.- bis 27.7. hat die evangelische Allianz zusammen mit dem
Missionswerk Neues Leben aus Wöllmersenund bibel.tv eine Bibelwoche in der
Betzdorfer Kreuzkirchen veranstaltet.

Jeden Abend von 20. bis ca. 21.30 Uhr ein tolles und abwechslungsreiches
Programm, Bistro, Begegnungen und jede Menge Austausch mit Menschen aus der
Region; das hat die Bibelwoche mindestens geboten.

Schon die Vorbereitungen haben bei vielen Mitarbeitern den Spaß am Mitmachen
geweckt. Auch wenn es viel zu tun gab, ab und an auch Stress entstand, so
wurde man trotzdem allein schon durch das Kennenlernen von Menschen aus den
anderen Gemeinden und den intensiveren Austausch mit den Geschwistern aus
der eigenen Kirchengemeinde voll und ganz für alle Anstrengungen
entschädigt. Hier war die in den Briefen im neuen Testament oft beschriebene
Gleichmütigkeit und Eintracht tatsächlich in der Praxis vorhanden. Gemeinde
wurde gelebt und hat Spaß gemacht. Dieses Fazit konnten die Mitarbeiter
bereits während der Vorbereitungen und besonders auch während der Kreuz &
quer Woche hautnah erleben. Die Begegnungen mit Menschen haben uns reich
gemacht.

Natürlich hat die Woche selbst eine Menge für jeden Geschmack geboten. Eine
gesunde Mischung von Musikern aus den hiesigen Gemeinden, gepaart mit dem
unnachahmlichen Darius Rossol, der nahezu jeden Abend mit seiner wunderbaren
Musik begleitet hat. Darius wurde zudem von unterschiedlichen Sängerinnen
mit absolutem Format unterstützt. Wir haben wunderbare Stimmen gehört, tolle
Musik am Klavier und mit Gitarrenbegleitung. Einfühlsame Lieder zum
Mitsingen, Mitklatschen und Swingen. Aber auch improvisierte Gospels, die
mit großer Leidenschaft vorgetragen wurden. Unser "Quartett" "Freizeichen"
hat an einigen Abenden unterstützt und ich muss schon sagen, dass einfach
toll ist, den vier Damen zuzuhören. Was haben wir für Schätze in der
Gemeinde!! Die Predigten hatten viel Tiefgang ohne langweilig zu werden.
Unterstützt und eingeleitet wurde das Ganze durch Anspiele. Für mich
unvergessen bleibt das multigemeindliche Anspiel von Christiane Schmidt aus
der Austraße, Inge Schröder ebenfalls aus der Austraße und Anke Enners-Vogel
aus unserer Kirchengemeinde. Drei Damen im reiferen Alter unterhalten sich
über die Ereignisse aus längst vergangenen Jahren. Dazu Inge im Dirndl. Wow!
Was war noch das Thema? Ich weiss es nicht mehr, aber die Drei waren Klasse!

Oder auch Heinz-Günter Brinken als meckernder Opa mit weißem Rauschebart.
Prima! Heinz-Günter war tatsächlich auch an der Stimme nicht mehr erkennbar.

Zudem gab es jeden Abend Talkgäste, aus Ihrem besonderem Leben erzählt
haben, passend zu jedem Thema.



Wir wissen leider nicht, wie viele Menschen sich neu oder wieder neu während
dieser Woche für ein Leben mit Jesus entschieden haben. Das allein weiß nur
unser Herr. Wir haben den Samen ausgelegt und ob, wie und wo er aufgeht,
dafür wird ER selbst sorgen. Es ist einzig und allein seine Gnade.



Übrigens für alle, die die Woche nicht ganz oder gar nicht mitbekommen
haben:

Vom 25. Bis 28. August strahlt bibel.tv die Woche jeweils von 15.30 Uhr bis
16.30 Uhr in einer Zusammenfassung und besonderen Eindrücken aus.



Herzlichst,



Dirk Thorsten Vogel




Mehr unter: www.kreuz-und-quer-spezial.de

 

Mitarbeiterausflug am 18.September 2009

Gemeinde on Tour nach Heidelberg

Am 18.09.09 um 08:00 Uhr fuhren die Mitarbeiter der evangelischen Kirchengemeinde im Rahmen eines Betriebsausfluges nach Heidelberg.
Nach der Ankunft um ca. 11:00 Uhr folgte eine Stadtführung durch die Altstadt, sowie die Besichtigung der Heiliggeist-Kirche.

Im Zuge des pfälzisch-orléansschen Erbfolgekriegs wurde die Heiliggeist-Kirche im Jahre 1693 stark beschädigt. In den folgenden zwei Jahrhunderten wurde von katholischer wie protestantischer Seite gleichermassen Anspruch auf die Kirche geltend gemacht, so dass, durch eine Scheidemauer getrennt, im Chorraum die katholische Messe, im Langhaus der evangelische Gottesdienst gefeiert wurden. Erst 1936 kam es durch den unermüdlichen Einsatz des Heiliggeistpfarrers und späteren Prälaten, Pfarrer Hermann Maas, zur Einigung mit der katholischen Kirche; die Kirche ging ganz in den Besitz der Evangelischen Kirche in Baden über. Zum Johannisfest 1936 feierte die evangelische Heiliggeistgemeinde erstmals wieder Gottesdienst in einer Kirche ohne Scheidemauer.

Wer mochte konnte sich das Schloss Heidelberg besichtigen, wo die Spuren des Krieges noch deutlich zu erkennen sind. Dorthin kam man entweder zu Fuss oder mit der Zahnradbahn.

Die längste Bergbahn-Strecke in Deutschland ist in Heidelberg: 1,5 km lang. Die untere Bergbahn ist die modernste Standseilbahn in Deutschland und die obere die älteste. Die Heidelberger Bergbahnen sind vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung bezeichnet und mit einem Eintrag ins Denkmalbuch des Landes gewürdigt worden.

Vom Schloss Heidelberg aus hatte man einen herrlichen Blick über ganz Heidelberg und dem Neckar.
In der Stadt wurde an diesem Tage auch gerade mit den Aufbauarbeiten für ein Konzert mit André Rieu gestartet. Mit etwas Glück konnte man den Künstler dann auch hautnah bei den Proben erleben.
Es war auch Zeit zum shoppen und schlemmen in den ortsansässigen Geschäften gegeben.
Um 17:00 Uhr war die Rückfahrt nach Betzdorf. Es war ein gelungener schöner Tag an dem alle Mitarbeiter sehr viel Freude hatten.
Torsten Lück

 

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Veränderungen-Pfarrdienst -Gottesdienste

Pfarramtliche Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Wissen ab Februar

Veränderungen bei den Gottesdiensten in den Außenorten

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Konfirmation 2010 Bilder von Ute Jung

 

Ein anrührendes Erntedankfest

Wann man Dich/Sie fragt: wie stellst Du Dir ein Erntedankfest vor, dann kämen vielleicht folgende Antworten zusammen: Ein goldener Oktobertag, eine Kirche liebevoll mit Erntedankgaben geschmückt, viele Beteiligte, Kinder nicht zu vergessen, und auch etwas Feierliches, wie Z.B. den Kirchenchor. Ein absolutes Muss: "Wir pflügen und wir streuen", von zwei- dreihundert Leuten gesungen. Eine Predigt, die die Augen öffnet für Gottes Gnadengaben wie z.B. Essen und Trinken, 65 Jahre Frieden, 20 Jahre Deutsche Einheit. Eine Predigt, die dankbar stimmt, aber auch Mut macht zum Teilen und zum Einsatz für andere. Danach ein Fest bei herrlichstem Sonnenschein, Tische herbstlich dekoriert, drinnen und draußen, Reibekuchen und Erbsensuppe mit Würstchen, natürlich auch Kaffee und Kuchen, nette Leute und angenehme Unterhaltung......

Und wisst Ihr was?? Genau so war es!

Den Gottesdienst könnt ihr HIER nacherleben

 

Bilder vom Erntedankfest

 

Konfirmation 2011

Unsere Konfirmanden 2011

49 wunderbare junge Menschen werden am 22.5. beziehungsweise am 29.5. in der Kreuzkirche konfirmiert. Die Bilder entstanden auf dem „Konfi-Castle“, der viertägigen Konfirmandenfreizeit auf der Jugendburg Hohensolms, an der auch die Konfirmanden aus den Kirchengemeinden Kirchen, Almersbach und Hilgenroth teilnahmen. Bei meist strahlendem Frühlingswetter erlebten insgesamt 105 Konfirmanden begegnungsreiche Tage mit Spielen, Sport- und Kreativworkshops und biblischen Einheiten zum Thema: „Begegnungen mit Jesus.“ Rund 20 Mitarbeiter begleiteten die jungen Leute durch diese Tage.

Rückblickend auf den Unterricht möchte ich sagen: Es war eine gute und gesegnete Zeit. Mein Dank geht an Iris Heuer, die zusammen mit mir eine Gruppe ehrenamtlich geleitet hat, und an Dietmar Wörmann, unseren Jugenddiakon, der besonders bei den großen Veranstaltungen tolle Akzente setzte. Nicht zuletzt danke ich den Konfirmandinnen und Konfirmanden und deren Eltern für die gute gemeinsame Zeit. Ein ganz besonderer Dank geht an unseren Herrn und Gott, der uns half, eine Atmosphäre des Vertrauens und der Herzlichkeit aufzubauen. Mein Wunsch und Gebet und auch der des Presbyteriums ist es, dass sich an den jungen Leuten das Bibelwort bewahrheitet, das sich zwei der Konfirmanden ausgesucht haben: „Ich liebe, die mich lieben, und die mich suchen, finden mich.“ (Sprüche 8,17)

Markus Aust

 

Fotos: Ute Jung

 

Konfirmandinnen 22.5.

von oben links:
Juliane Köhler, Grünebach; Sabrina Pfeifer, Betzdorf; Regina Müller, Betzdorf; Lisa Eibach, Alsdorf; Marina Würden, Katzwinkel; Sonya Höhne, Svenja von Kneten, Betzdorf; Lea Lagemann, Wallmenroth; (leider etwas verdecktJ) Johanna Hensel, Betzdorf; Franziska Daub, Betzdorf; Kristin Fischbach, Katzwinkel; Jana Rödder, Wallmenroth; Hannah-Marie Bachmann, Wallmenroth; Jessica Merker, Lara Schiesewitz, Betzdorf.

 

Konfirmanden 22.5.

von oben links:
Johannes Rosum, Betzdorf; Timon Strangfeld, Alsdorf; Marcel Zauder, Betzdorf; Timo Kremmling, Betzdorf; Christopher Eisentraut, Alsdorf. Nicht auf dem Bild: Karl-David Hottinger, Betzdorf

 

Fotos: Ute Jung

 

Konfirmandinnen 29.5.

von oben links:
Jennifer Jung, Wallmenroth; Wiebke Vogel, Betzdorf; Sarah Schneider, Betzdorf; Pia Kebschull, Betzdorf; Anastasia Setzer, Betzdorf; Lorena Müller, Wallmenroth; Lisa Haßler, Betzdorf, Laura Willmeroth, Betzdorf; Antonia Penno, Betzdorf; Anne Heuer, Betzdorf; Celina Schulte, Betzdorf; Jacqueline Nicolai, Scheuerfeld; Susan Henschel,Scheuerfeld; Denise Gerlach, Alsdorf; Janin Fischer, Betzdorf; Nadine Nicolai, Scheuerfeld.

 

Konfirmanden 29.5.

von oben links:
Max Sagorny, Scheuerfeld; Maxim Semenov, Betzdorf; Kevin Brüggemann, Betzdorf; Ricardo Werder, Betzdorf; Malte Braun, Molzhain; Jannik Benner, Betzdorf; Lukas Kemp, Betzdorf; Marvin Brüggemann, Betzdorf; Jakob Knautz, Kausen; Lars Hellinghausen, Scheuerfeld. Nicht auf dem Bild: Jannik Poll, Betzdorf; Marian Heidrich, Betzdorf.

 

Jubiläumskonfirmation

Goldene, Diamantene oder Eiserne Konfirmation feierten die Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden in Betzdorf. Der Festgottesdienst wurde musikalisch vom Kammerchor unter der Leitung von Helmuth Geldsetzer und von Martha Wolff (Gebhardshain) an der Orgel ausgestaltet. Pfr. Markus Aust erinnerte an die so unterschiedlichen Lebensumstände der Jahrgänge 1961, 1951 und 1946. In den Mittelpunkt seiner Ansprache über die Gleichnisse vom "verlorenen Schaf" und von der "verlorenen Silbermünze" stellte er das leidenschaftliche Suchen Gottes nach den Herzen der Menschen. Eine Jubiläumskonfirmation sei ein besonderer Anlass, um das Verhältnis zu Gott zu erneuern. Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Gäste im benachbarten Gemeindehaus, um nicht nur ein festliches Mahl zu genießen, sondern auch einem bunten Programm zu lauschen. Ein Höhepunkt des Nachmittages war sicherlich der Bildervortrag von Ernst-Helmut Zöllner, dem 1. Vorsitzenden des Betzdorfer Geschichtsvereines, über Betzdorfs Historie.
Den Gottesdienst können sie sich hier anhören

 

Das Gänsehaut-Weihnachtsgospelkonzert

 

Konfirmation2012

 

Jubiläumskonfirmation 3.6.12

 

Bilder Erntedankfest

 

Basar Wochenende vom 30.11.-2.12

Adventsstimmung in und um Kirche und Gemeindehaus
In besonderer Atmosphäre findet diesjährige Adventsbasar der evangelischen Kirchengemeinde Betzdorf
statt: Rund um die Kreuzkirche und im Gemeindesaal warten viele leckere Backwaren und Liköre, liebevoll angefertigte
Bastel- und Strickwaren, handgefertigte Adventskränze und -gestecke, kunstvolle Grußkarten und zahlreiche weihnachtliche Überraschungen auf Sie!
Der Verkaufserlös ist für gemeinnützige Zwecke bestimmt.
Wir beginnen am Freitag, den 30.11.2012 um 17.00 Uhr mit einer Andacht für Groß und Klein in der Kreuzkirche. Anschließend laden wir in adventlicher Atmosphäre zum Verweilen und Umschauen auf dem Kirchplatz und im angrenzenden Gemeindesaal ein.
Am Samstag, den 1.12. starten wir um 11.00 Uhr mit dem Basarverkauf im Gemeindesaal. Außerdem bieten wir ein Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen
an. Gleiches gilt für Sonntag, den 2. Dezember: Im Anschluss an den festlichen Gottesdienst zum ersten Advent um 10:30 Uhr laden wir – wie am Vortag
– zum Stöbern auf dem Basar und zum Mittagessen ein.
Lassen Sie sich überraschen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen

 

Bilder vom Basarwochenende

 

Konfirmation 2013 Fotos: Ute Jung

 


50 Jahre Orgel in der Kreuzkirche
Musikalischer Festgottesdienst vom 8. November



Betzdorf. Königin der Instrumente wird sie genannt. Die kostbare Orgel in der Betzdorfer Kreuzkirche wird in diesem Jahr 50 Jahre alt. Am 6. Dezember 1959 wurde die Oberlinger Orgel, hergestellt von der Fa. Förtser und Nicolai (Lich bei Gießen), mit ihren 43 Registern, 3 Manualen und 3178 Pfeifen, von Oberkirchenrat Rößler feierlich in den Dienst gestellt. Der damalige Kaufpreis betrug 78.000 DM, eine für die damalige Zeit stattliche Summe. Die damaligen Gemeindeglieder hatten große finanzielle Opferbereitschaft bewiesen. Von 1947 bis 1952 hatte man – auch mit großer ehrenamtlicher Beteiligung - den Wiederaufbau der am 12. März 1945 zerstörten Kreuzkirche betrieben. Am 1. November 1952 wurde die wiedererrichtete Kreuzkirche eingeweiht. Da die finanziellen Mittel für den Einbau einer neuen Orgel nicht reichten, diente eine kleine Prospekt-Orgel als Überbrückung. Dank der vielen Unterstützer konnte 1959 die heutige Orgel eingebaut werden. Wenn man bedenkt, dass die meisten Haushalte zur damaligen Zeit, weder über Fernseher, Auto, Waschmaschine und andere Luxusartikel verfügten, so war trotz der bescheidenen finanziellen Ausstattung der Familien die Spendenbereitschaft überwältigend groß.
Aus dem Anlass des Jubiläums feiert die Ev. Kirchengemeinde Betzdorf einen außergewöhnlichen musikalischen Festgottesdienst. Kantor Heinz Baumgarten, der seit 1952 in der Gemeinde als Organist und Chorleiter tätig ist und noch in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiert, hat im wahrsten Sinne des Wortes „alle Register gezogen“, um den Gottesdienst kirchenmusikalisch hochkarätig auszugestalten. Es erklingen Werke von J.S.Bach, Josef Haydn und W.A. Mozart, die vom verstärkten Ev. Kirchenchor, von Simone Weitersahgen (Wissen), von Marike Stadermann (Daaden), von Simon Schumacher (Lübeck), dem Enkel von Kantor Baumgarten, und ihm selbst vorgetragen werden. Pfr. Heinz Günther Brinken und Pfr. Markus Aust werden den Gottesdienst gemeinsam halten. Im Anschluss an den Gottesdienst findet eine Gemeindeversammlung statt, in der auch die zukünftig geplante Restauration der Orgel angesprochen werden wird. Alle Gemeindeglieder und Gäste sind herzlich eingeladen.

 

 

Kunstauktion war ein großer Erfolg



Kunstauktion war ein voller Erfolg und bescherte 1.900 Euro

Es war ein überaus gelungenes Experiment. Noch nie zuvor hatte es in der Geschichte unserer Kirchengemeinde so etwas gegeben. Auf Idee und Initiative unserer Presbyterin Charlotte Horn fand am Sonntag, den 23. März, eine große Kunstauktion in unseren Gemeinderäumen auf dem Bühl statt. Der Betzdorfer Kunstkreis hatte großzügig und freigiebig an die 30 Kunstwerke zur Verfügung gestellt, die meistbietend versteigert wurden. Ich durfte zum ersten Mal in die Rolle des Auktionators schlüpfen, was mir sichtlich Spaß gemacht hat. Unterstützt wurde ich vom Künstler und Kunstkenner Mario Görög alias mario el toro, der Protagonist des gleichnamigen Krimis von Micha Krämer. Mario gab mir viele wichtige Tipps im Blick auf die Durchführung der Auktion. In seiner charmanten und liebevollen Art gab er, sofern die anwesenden Künstler es nicht selbst taten, eine Einführung in die jeweiligen Exponate. Viele Gemeindeglieder waren anwesend und boten beherzt mit, so dass sich die stattliche Summe von 1.490 Euro aus allen versteigerten Bildern ergab. Frauen aus der Gemeinde hatten 20 Backkunstwerke dazu gesteuert. Gegen Spenden wurden Kaffee und Kuchen abgegeben, wodurch noch eine Summe von 400 Euro hinzukam. Unsere Organistin, Natascha Nazarenus, erfreute die Anwesenden mit Klavierkunstwerken. Kunst auf allen Ebenen!

Allen Beteiligten, besonders den Künstlern des Betzdorfer Kunstkreises, mario el toro als Koauktionator und Sachverständigem, den Backfrauen, Charlotte Horn als Initiatorin, Natascha Nazarenus für die Klavierstücke, und allen Gemeindegliedern, die gekommen sind, ein ganz herzliches Dankeschön im Namen des Presbyteriums.

Markus Aust

 

Jubiläumskonfirmation 15.6.2014

"Betzdorf. In einem Festgottesdienst in der Kreuzkirche begangen 47 Jubilare ihr feierliches Konfirmationsgedächtnis. Goldene Konfirmation feierten: Helga Ermert, Ilse Hachenberg, Waltraud Hachenberg, Christa Heidemann, Ursula Hollmann, Michael Lochner, Hans Ottmann, Lutz Pfleging, Ute Rödder, Doris Roth, Gerhard Schnell, Horst Schumann, Heinz-Werner Stieler, Edith Stühn, Udo Waldschmidt, Ute Weschenbach, Ute Zander. Diamantene Konfirmation feierten: Ernst Ermert, Hildegard Höhnke, Edith Jung, Hans Dieter Knetsch, Ingrid Pinschmidt, Siegmund Schiede, Kurt Spies, Egon Wendler. Eiserne Konfirmation feiern: Else Achenbach, Helene Bieler, Herbert Birkholz, Margot Brenner, Gisela vom Bruch, Karl Otto Grosser, Otto Hachenberg, Paul Gerhard Heun, Manfred Holschbach, Walter Kolb, Brigitte Löschke, Gertrud Mannel, Hannelore Neugebauer, Gudrun Ploch, Else-Lore Reifenrath, Rolf Schneider, Günter Schnell, Walter Schütz, Alfred Weber. Gnaden- Konfirmation feierten: Heinz Baumgarten, Helmut Bürschel, Irmtrud Hachenberg, Erich Maus.
"Leben unter dem Segen des dreieinigen Gottes in einer erneuerten Gemeinschaft der Liebe", so lautete das Thema der Festpredigt von Pfr. Markus Aust. Musikalisch feierlich ausgestaltet wurde der Gottesdienst von einem Projektchor aus Sängerinnen und Sängern der Kirchenchöre Hilgenroth und Betzdorf unter der Leitung von Natascha Nazarenus, von Karolin Schukowski (Sologesang), Adrian Zimmermann (Querflöte) und den Kindern von Kantor.i.R. Heinz Baumgarten, der zu den Gnaden-Konfirmanden zählte.
Im Anschluss an den Gottesdiensten trafen sich die Jubiläumskonfirmanden zu einem Festmahl im Ev. Gemeindehaus auf dem Bühl. Höhepunkt des Nachmittagsprogrammes war eine beeindruckende Präsentation über die Heimatgeschichte durch Gerd Bäumer vom Betzdorfer Geschichtsverein . Mit einer fröhlichen Gemeinschaft bei Kaffee und Kuchen klag ein schöner und begegnungsreicher Tag aus."

 

Jubiläumskonfirmation

Jubiläumskonfirmation in Betzdorf.
Achtundzwanzig Goldkonfirmandinnen und - konfirmanden, achtzehn diamantene und neun eiserne feierten einen wunderbaren Tag des Wiedersehens, der Erinnerung und der Begegnung. Auftakt bildete der eineinhalbstündige Festgottesdienst, in dem die Jubelkonfirmanden gesegnet wurden und das Heilige Abendmahl empfingen. Pfr. Markus Aust sprach in seiner Predigt zum Thema " Vom Zweifeln zum Glauben - authentisch Christsein." Musikalisch ausgeschmückt wurde der Gottesdienst vom CVJM- Posaunenchor unter der Leitung von Lukas Steup und Natascha Nazarenus an der Orgel.
Nach dem Gottesdienst gab es ein Festbuffet im Ev. Gemeindehaus St. Barbarastraße.
Programmhöhepunkt des Nachmittags war ein Festvortrag von Gerd Bäumer, Geschäftsführer des Betzdorfer Geschichtsvereins, der mit vielen schönen Bildern und Anekdoten über Betzdorf Eindruck machte.
Mit einer Kaffeetafel und einem Segenswort von Pfr. Aust klang der fröhliche Tag aus

 

Unser neuer Jugendrefernt stellt sich vor

Ich habe das Vorrecht mich vorstellen zu dürfen. Nur stellt sich die Frage wie?
Ich könnte es ganz kurz machen:
Name: Eckart Weiss
Alter: 44 Jahre
Verheiratet mit Mirjam Lautenschlager-Weiss
Zwei Kinder
Beruf: Elektriker und Theologe
Hobbys: Das Reich Gottes/ Naturerlebnisse/ Sport/ Technik
Bisheriger Wohnort: Bad Berleburg

Diese kleinen Informationssplitter sind zwar noch kein ganzes Bild, aber sie helfen schon einmal eine Einordnung zu treffen.
Vielleicht könnte ich auf ein paar Fragen eine Antwort geben.


Frage:
Habe ich eine bibl. Person, die mich besonders inspiriert?
Antwort:
Auf jeden Fall Jesus! Aber es gibt viele andere die für mich ein Vorbild sind. Z.B. Josef, der Sohn von Jakob. Seine Geschichte berührt mich immer wieder. Seine Startbedingungen waren nicht optimal, seine Familie war alles andere als gesund, und er hat sich auch nicht wirklich klug verhalten. Darum musste er einen harten Weg gehen. Aber er gab sich in dieser Zeit nie auf, sondern hat jede Situation wieder neu angenommen und war sich nicht zu schade zu dienen. Mit allem was er erlebt hat, hatte Gott einen Plan und hat ihn schlussendlich zum Segen für ganze Nationen eingesetzt. Diese Haltung ist für mich ein Vorbild, ich möchte ein Diener sein, immer da wo ich gerade bin.

Frage:
Welches Buch außer der Bibel war mir besonders wichtig und warum?
Antwort:
Oh, da gibt es eine Menge! Aber das Buch von John Orthberg: "Jeder ist normal, bis du ihn kennen lernst" spielt eine besondere Rolle. Der Autor beschreibt das Dilemma des menschenlichen Lebens, dass wir zwar nach Gemeinschaft suchen, aber uns oft wie Stachelschweine verhalten die sich gegenseitig verletzten. Er stellt die Idee Gottes vor, wie er sich Gemeinschaft gedacht hat und skizziert aus der Bibel einen Weg wie wir als Menschen dahin kommen können. Dabei ist das Buch so genial geschrieben, dass man es gerne liest. Ich finde das Buch sollten alle mal gelesen haben, aber leider ist es momentan vergriffen.


Frage:
Welches Auto würde ich fahren, wenn Geld keine Rolle spielen würde?
Antwort:
Ich würde einen VW Bus mit einem schön starken Motor und Allradantrieb fahren. Das ist in meinen Augen das perfekte Fahrzeug für Leben, Freizeit und Gemeindearbeit.

Frage:
Mit was kann man mir eine große Freude machen?
Antwort:
Oh... mit vielen Dingen! Kaffee ans Bett, kleine Aufmerksamkeiten am Rande, gutes Essen, ein leckerer Wein, intensive und vertraute Gemeinschaft, Hilfe bei Projekten, eine Umarmung... so was in die Richtung.

Frage:
Gibt es ein Traumland wohin ich gerne einmal reisen möchte?
Antwort:
Ich liebe die Natur und von daher reizen mich solche Länder in denen die Natur im Vordergrund steht: Alaska, Nordamerika, Südamerika, Neuseeland usw.

Frage:
Was esse ich am liebsten?
Antwort:
Na, das ist ja ganz einfach! Ich liebe das Essen von Mimi (meiner Frau) :-)
Außerdem schätze ich alles Essen was man am Lagerfeuer machen kann, insbesondere "Gluthähnchen". Aber eigentlich schmeckt mir alles Essen in guter Gemeinschaft.


Letzte Frage:
Was sind meine Ziele hier in Betzdorf?
Ganz klar, zusammen mit der Kirchengemeinde und dem CVJM Reich Gottes zu bauen.
Dafür ist es wichtig, herauszufinden was für Betzdorf im Jugendbereich bzw. als Kirchengemeinde und CVJM dran ist. Ich möchte kein Ziel mitbringen, sondern helfen ein Ziel zu finden und dieses dann auch zu erreichen. Dabei verstehe ist es mir wichtig die Gaben und Kompetenzen in der Gemeinde zu entdecken, die Bedürfnisse in unserem Ort Betzdorf zu kennen und die Stelle zu finden an der es sinnvoll ist sich zu investieren. Ich glaube, dass Gott seine Gemeinde dazu berufen hat sich vor Ort einzusetzen um Not in der Gesellschaft zu wenden. Mit der Tafel ist unsere Kirchengemeinde ja schon genau in diesem Bereich aktiv. Es wird bestimmt spannend zu erleben, wie dieser Weg weitergeht.



Auf jeden Fall freue ich mich darauf, zurück ins Siegtal zu kommen. Durch meine Zeit in Kirchen kenne ich ja zumindest die Stadt und die Gegend schon ein bisschen, hoffe dass wir uns hier bald wieder Zuhause fühlen.

Eckart Weiss

 

Orgelprojekt mit Abschlusskonzert abgeschlossen



Rückblick: Gewaltiges Orgelkonzert zum Abschluss der Konzertreihe anlässlich der Orgelsanierung am 19.April



Liebe Gemeindeglieder,

unser Kirchenschiff war gut gefüllt, als am Sonntag, dem 19. April, das große Orgelkonzert als Abschluss der Konzertreihe für unsere generalrestaurierte Oberlinger-Orgel begann. Den Auftakt zum Konzert gab unser Kantor i.R. Heinz Baumgarten, der im gesegneten Alter von 85 Jahren das erste Stück präsentierte: Johann Walthers Choralpartita über das Lied „Jesu, meine Freude“. Die (Konzert-) Gemeinde und natürlich auch ich zollte ihm stehenden, lang anhaltenden Applaus, und würdigten damit auch noch einmal seine Lebensleistung. In seinem Dienst über 58 als Kantor der Kirchengemeinde hat er der Kirchenmusik in Betzdorf ihr wunderbares Gepräge gegeben.

Extra aus Lübeck angereist war sein Enkel, Simon Schumacher, der bereits im Alter von 29 Jahren studierter A-Musiker und Kantor in Lübeck ist. Er brillierte mit einer genialen Improvisation im romantischen Stil von Mendelsohn-Bartholdy. Die Gemeinde konnte über Videoübertragung seine beeindruckende Fußarbeit am Pedal bestaunen. Später improvisierte er auf Zuruf Gesangbuchlieder und zauberte nie gehörte mystische Klänge aus der Orgel hervor.

Überwältigend präsentierte sich unsere „eigene“ Organistin, Natascha Nazarenus. Mit der Toccata in h-Moll von Eugène Gigout und der Toccata von Théodore Dubois´ kredenzte sie den Zuhörern zwei berauschende Stücke, bei denen Ihre Finger so schnell über die Manuale eilten, dass die Videokamera nicht mehr mithalten konnte. Über die Jahre hat sie sich zu einer großartigen Orgelkünstlerin entwickelt. Wir sind unendlich dankbar, sie zu haben.

Der „große Meister“ im hiesigen Raum ist unser Kreiskantor Alexander Kuhlo. Er brachte Werke von Dietrich Buxtehude, Jehain Alan und Charles-Marie Widor zur Aufführung. Bei den letzten beiden Stücken entwickelte sich eine fast schon ekstatische Steigerung hin zu Klängen, die alle gewöhnliche Musik um Welten hinter sich lässt.

Die (Musik-) Gemeinde feierte die vier Künstler mit nicht enden wollendem Applaus. Als Zeichen unserer Dankbarkeit überreichte ich Ihnen kleine Geschenke und würdigte Ihre großen Verdienste. Wieder gab die beschenkte Gemeinde mit vollen Händen eine Dankkollekte für die letzten offenen Posten der Sanierungskosten. Alle drei Konzerte erbrachten die stattliche Summe von rund 2.000 Euro, so dass wir nun mit einem Herz voller Dankbarkeit und Ergriffenheit sagen dürfen: Die Orgelsanierung mit Kosten in Höhe von 160.000 Euro ist allein aus Spendenmitteln der Gemeinde bezahlt worden. Das Projekt ist abgeschlossen! Die Orgel klingt fantastisch. Hunderttausendfacher Dank an alle Unterstützer!





Ihr

Markus Aust, Pfr.

 

Pfarrer Aust sagt Betzdorf Adé

Pfarrer Markus Aust

geht zu den „Nachbarn“

Engagierter Theologe verlässt Betzdorf zum Sommer

von Petra Stroh

Viele Menschen in Betzdorf und Umgebung verabschieden sich derzeit von Pfarrer Markus Aust. Bis Anfang August ist dazu noch Gelegenheit. Danach geht der Theologe zunächst in Urlaub und ab 1. September tritt er seine neue (ganze) Gemeindepfarrstelle in Gummersbach im benachbarten Kirchenkreis „An der Agger“ an.



„Umwälzende Ereignisse in seinem Leben“ – so Pfarrer Aust - haben ihn dazu bewegt, dass er nach 24 Jahren Dienst in der Kirchengemeinde Betzdorf nun den Neuanfang sucht.



Der 55 jährige Theologe, der in diesem Jahr auch sein 25. Ordinationsjubiläum feiern konnte, wurde am 8. März 1992 als Betzdorfer Gemeindepfarrer eingeführt. Er bildete seither gemeinsam mit seinem Kollegen Heinz-Günther Brinken, der schon seit Oktober 1985 in Betzdorf wirkt, das neue „Pfarrer-Duo“.

Amtsvorgänger von Aust war Pfarrer Hermann Twittenhoff, der von 1967 bis 1991 Gemeindepfarrer in der Betzdorf war; beide – Aust und Twittenhoff prägten somit gleich lang die Kirchengemeine mit ihren rund 3500 Gemeindegliedern.

Verabschiedung bei der Kreissynode in Hamm

In der Kreissynode im Juni in Hamm erinnerte Superintendentin Andrea Aufderheide nicht nur an das Ordinationsjubiläum von Pfarrer Aust (er wurde vor 25 Jahren ordiniert), sondern hob an dieser Stelle sein langjähriges segensreiches Wirken in Gemeinde und Kirchenkreis hervor. Sie erinnerte anlässlich seines bevorstehenden Abschieds dabei noch einmal an so manche herausragenden Dienste, etwa die in der kreiskirchlichen Notfallseelsorge (s.u.) die Aust maßgeblich geprägt habe.

Viel Beifall der Synode gab es für das Engagement von Aust, der sich seit 2011 auf gleich zwei Ebenen hauptberuflich einsetzt.

Neben dem Gemeindedienst in Betzdorf mit halber Stelle, arbeitete er die vergangenen fünf Jahre auch als Berufsschulpfarrer an der Berufsbildenden Schule in Wissen. Seine Gemeinde-Tätigkeit war von vielerlei Engagement geprägt, ganz besonders „nachhaltig“ war Aust Engagement für eine „Warme Stube“, die in das Projekt „Betzdorfer Tafel“ mündete und vielen Menschen eine wichtige Anlaufstelle wurde.



Neben diesen hauptberuflichen Diensten steht Markus Aust – auch dies würdigte die Superintendentin bei der Kreissynode – aber auch vor allem für seinen großen Einsatz im übergemeindlichen Bereich. Aust engagierte sich über zwölf Jahre für die „Ökumenische Sozialstation“ in Betzdorf/Kirchen, in den synodalen Ausschüssen für Jugendarbeit und Theologie-/Gottesdienst, sowie als Abgeordneter des Kirchenkreises bei der Landessynode.



Herzensanliegen Notfallseelsorge

Ganz besonders herausragend aus all dem vielfältigen Wirken ist allerdings der Einsatz von Pfarrer Markus Aust in der Notfallseelsorge im Kreis Altenkirchen: im November 2012 erhielt Aust bei einem „Blaulicht-Gottesdienst“ am Ewigkeitssonntag in Altenkirchen aus den Händen von Landrat Michael Lieber die Ehrenmedaille des Kreises Altenkirchen. Aust gehörte – gemeinsam mit vier anderen KollegInnen zu den „Akteuren der ersten Stunde“, die die Notfallseelsorge aufbauten und „belebten“. Aust setzte sich maßgeblich für ein neues System der Notfallseelsorge unter Einbindung aller GemeindepfarrerInnen und anderer geschulter Hilfskräfte ein, so dass es ab 2007 trotz veränderter personeller Bedingungen weiter ein tragfähiges System im Kreis Altenkirchen geben konnte. Neben seinen Einsätzen als Notfallseelsorger – oft auch über sein „Gebiet“ hinaus - übernahm Pfarrer Markus Aust stets zahlreiche Dienste zum Erhalt und Ausbau der NFS: etwa als Koordinator und fachlicher Begleiter der Nachbetreuung von Einsatzkräften bei besonders belastenden Einsätzen. Er organisiert Informations- und Fortbildungsveranstaltungen, sorgt für die notfallseelsorgerische Begleitung von SchülerInnen nach dem Tod von MitschülerInnen oder LehrerInnen und vieles mehr.

Beim Ehrhalt der Ehrenmedaille, die Aust im Namen aller seiner KollegInnen entgegennahm, unterstrich er, dass er sich besonders darüber freue, dass allen Beteiligten im Notfallseelsorge-Bereich deutlich wurde, dass diese Aufgabe aus dem Glauben heraus geschehe. Ohne dieses Fundament im Glauben sei es kaum möglich, sich immer wieder auf den Weg zu Einsätzen zu machen und für die Betroffenen und Helfer segensreich da zu sein.

Die noch verbleibenden Dienstwochen bis 5. August von Pfarrer Aust in und um Betzdorf bieten die Gelegenheit, sich von vielen Menschen zu verabschieden, mit denen er in den vergangenen 24 Jahren an verschiedensten Stellen zusammenarbeitete.

Das Presbyterium der Kirchengemeinde Betzdorf hat kürzlich die Neuausschreibung der Gemeindepfarrstelle auf den Weg gebracht und ist bemüht, dass sich zeitnah eine Nachfolge-Regelung finden lässt. PES.



 

Siegener Zeitung vom 1.8.2016

 

 

Siegener Zeitung

 

 

Rhein-Zeitung

 

 

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