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Warme Stube

Betzdorfer Tafel-Warme Stube 2014

Tafel bedankt sich bei der Metzgerei Schmidt aus Daaden



Seit ca. drei Jahren gehört die Daadener Traditionsmetzgerei Schmidt zu den ständigen Spendern der Tafel „Warme Stube Betzdorf“. Alle vier Wochen spendet die Metzgerei Schmidt der wöchentlich einmal durchgeführten Tafel die kompletten Fleischwaren, die zur Zubereitung von ca. 100 Mittagessen von der Tafel Betzdorf benötigt werden, die diese warme Mahlzeit gegen eine geringe Gebühr an bezugsberechtigte Kunden der warmen Stube ausgibt. Bei den Produkten legt die Metzgerei Schmidt besonderes Augenmerk auf Vielfalt. Mal sind es Würstchen zur Zubereitung eines leckeren Eintopfs, ein anderes Mal gibt es Schweinebraten oder auch 100 Schnitzel als etwas Besonderes.



Aus Anlass des dreijährigen Jubiläums besuchte Inhaber Dirk Schmidt die Tafel „Warme Stube Betzdorf“ am vergangenen Mittwoch, um einmal bei der Essensausgabe mit dabei zu sein. Wie nicht anders zu erwarten, erschien Metzgermeister Schmidt mit einer ausreichenden Menge an leckeren Schweinbraten, der anschließend zum Mittagstisch gereicht wurde.

Der Betzdorfer Pfarrer Markus Aust und sein Vertreter in Tafelangelegenheiten, Bruno Georg, begrüßten Herrn Schmidt und stellten ihm den Ablauf der wöchentlich mittwochs durchgeführten Tafel vor. Die Vorbereitungen beginnen bereits dienstags. Ein Team von ca. 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern holt die gespendeten Lebensmittel bei den entsprechenden Märkten ab, sortiert die Lebensmittel, bereitet sie zur Ausgabe vor und gibt sie bei der Tafel am Mittwoch ab 11.00 Uhr aus. Parallel dazu wird ebenfalls die Zubereitung des Mittagessens und die Ausgabe vorbereitet. Da die Teams im Vierwochenrhythmus zum Einsatz kommen, hat die Tafel Betzdorf insgesamt ca. 70 ehrenamtliche Helfer(innen), die ihre Arbeitskraft unentgeltlich zum Wohle bedürftiger Menschen zur Verfügung stellen. Pfarrer Markus Aust stellte Herrn Schmidt den anwesenden Gästen vor und führte gleichzeitig aus, dass es immer wieder Menschen mit Herz und viel Liebe gibt, die die Arbeit der Tafel und damit in erster Linie die Unterstützung der Tafelkunden ermöglichen. Diesen, von viel Nächstenliebe geprägten Satz, unterstützten sowohl die Tafelbesucher als auch das gesamte anwesende Team mit anhaltendem Beifall.

 

Warme Stube -Betzdorfer Tafel 5 Jahre alt



5 Jahre Warme Stube- Betzdorfer Tafel

Bericht aus der Siegener Zeitung von Daniel Montanus
Quelle:
www.siegener-zeitung.de/news/altenkirchen.html
vom 19.2.2010

„So viel auf der einen Seite, so wenig auf der anderen“





Natürlich hilft die „Warme Stube“ mit einer Essensausgabe, die materielle Not zu lindern. Dank vieler begleitender Angebote ist die Betzdorfer Tafel aber längst zu einem sozialen Netzwerk geworden. Foto: damo

Betzdorf   „Warme Stube“ besteht jetzt seit fünf Jahren / Weit mehr als nur eine Essensausgabe / Jede Woche kommen über 100 Besucher
„Selbst wenn die Hartz-IV-Sätze erhöht würden, wären die Tafeln nicht überflüssig.“
damo ♦ „So unendlich viel auf der einen Seite, so unendlich wenig auf der anderen“: Pfarrer Markus Aust nennt es „das Paradoxon der Überflussgesellschaft“, dass in den Supermärkten kistenweise Lebensmittel entsorgt werden, weil das Haltbarkeitsdatum erreicht ist – und nur ein paar Häuser weiter sitzt jemand in seiner Wohnung, der jeden Cent dreimal umdrehen muss. „Das ist doch ethisch und moralisch nicht vertretbar“, meint Aust, und aus diesem Blickwinkel ist es nur konsequent, dass er vor einigen Jahren an diesem Punkt angesetzt hat. Er hat die Idee der Tafeln in den Kreis Altenkirchen geholt – und dass das höchste Zeit war, wird jeden Mittwoch im Gemeindehaus an der Gontermannstraße offensichtlich.
Dort stapeln sich am späten Vormittag noch die Lebensmittel: Kistenweise Brot, Unmengen Obst und Gemüse, Fertiggerichte und Molkereiprodukte erschlagen den Betrachter förmlich – und doch sind zwei Stunden später die Regale leer. Knapp 800 Menschen waren in den Spitzenzeiten – bevor in Wissen eine weitere Tafel eröffnet wurde – in der „Warmen Stube“ in Betzdorf angemeldet. Und der Bedarf ist in Zeiten einer Wirtschaftskrise keineswegs kleiner geworden. „Jede Woche kommen um die 120 Besucher, und weil sie oft ganze Familien versorgen, hängen da sicher noch mal 300 oder 400 Menschen dran“, sagt Aust. Oft reichen die Sitzplätze nicht aus.
Aust sieht die materielle Not – und so macht ihn die aktuelle Diskussion um die Hartz-IV-Sätze wütend. Aber in der „Warmen Stube“ wird nicht nur auf Armut reagiert, sondern auch auf den fehlenden Zugang zum sozialen Leben. „Die Hartz-IV-Sätze tragen der sozialen Komponente keineswegs Rechnung“, sagt die Sozialpädagogin Renate Kohl von der Caritas und meint damit, dass Menschen nicht nur ein Anrecht auf Essen und Wohnung, sondern auch auf ein Leben in der Gesellschaft haben sollten. Natürlich verbiete der Hartz-IV-Satz niemandem, sich einem Gesangsverein anzuschließen: „Aber man schämt sich, wenn man nach der Probe nicht mal Geld für ein Getränk hat“, erklärt sie. Und so grenze Armut aus.
Genau an dieser Stelle setzt die Caritas schon seit geraumer Zeit an: Denn längst ist die „Warme Stube“ weit mehr als eine Essensausgabe. Die Bildungswerkstatt der Caritas erweitert das Tafel-Angebot um eine ganz wichtige Komponente: „Wir können mit Bildungsangeboten die Welt nicht verändern – aber wir können den Menschen helfen, wieder zu einem anderen Selbstbild zu kommen“, sagt Kohls Kollegin Stefanie Breiderhoff. Denn die Caritas bietet nicht nur Kurse, die helfen, mit knappen finanziellen Mitteln über die Runden zu kommen (z. B. Koch- oder Nähkurse), sondern auch Angebote im kreativen und musischen Bereich.
So hat beispielsweise ein Töpferkurs eine ganz wichtige psychosoziale Funktion: „Die Menschen, die in die ,Warme Stube’ kommen, werden von Außenstehenden oft auf ihre Defizite reduziert: Es wird geschaut, was sie nicht haben.“ Da diese Fremdwahrnehmung für das eigene Ego kaum ohne Folgen bleibe, sei es wichtig, einen Gegenpol zu setzen: „Wir sehen auch die Stärken der Menschen.“
Dieser Gedanke soll bald in ein neues Projekt münden: Unter dem Leitgedanken „Wir wollen mehr als nur tafeln“ können sich Besucher der „Warmen Stube“ einbringen und Projekte umsetzen, erklärt Stefanie Breiderhoff. Von Patenschaften für Wanderbänke, dem Setzen von Blumenzwiebeln oder der Organisation eines Kinderfests profitieren alle: „Viele Besucher der Tafel sind nur sehr ungern Hilfeempfänger, und so können sie zurückgeben.“
Das wird aber auch jenseits der Caritas-Angebote in der „Warmen Stube“ praktiziert. Aust nennt als Beispiel für die gute Gemeinschaft, die sich entwickelt hat, eine Sterbebegleitung: Eine alte Frau ist an Krebs erkrankt und gestorben; während ihrer letzten Monate haben ihr ihre Bekannten aus der Tafel zur Seite gestanden. Klar, dass sich Aust über so ein Beispiel freut: In der Betzdorfer Tafel spielt der christliche Glaube eine wichtige Rolle, und dass dann Nächstenliebe praktiziert wird, zeigt ihm, dass ein soziales Netzwerk entstanden ist.
Bloß: Natürlich darf keine Parallelgesellschaft entstehen, sind sich die Pädagoginnen von der Caritas und Pfarrer Aust einig. „Erklärtes Ziel ist es, dass wir die Menschen aus ihrer Isolation holen und sie ermutigen, wieder rauszukommen.“ Und diese Zielsetzung ist für Aust auch wichtiges Argument, mit dem er der Kritik begegnet, dass Tafeln Defizite des Sozialstaats kompensieren und damit zu Gehilfen eines ungerechten Systems werden. „Selbst wenn die Hartz-IV-Sätze erhöht würden, wären die Tafeln nicht überflüssig.“

 

Betzdorfer Tafel - Warme Stube





Betzdorfer Tafel /Warme Stube
Unsere Betzdorfer Tafel mit „Warmer Stube“ sammelt inzwischen jede Woche rund zwei Tonnen Lebensmittel aus den Supermärkten. Lebensmittel, die sonst vernichtet werden würden. Mit diesen Lebensmitteln, die noch haltbar sind, werden mehrere hundert Bedürftige, darunter bis zu fünfhundert Kinder mit Lebensmitteln versorgt.

Neben der Versorgung mit Lebensmitteln und einem warmen Mittagessen, bietet die Warme Stube in Zusammenarbeit mit dem Betzdorfer Caritasverband kontinuierlich Fortbildungen zu lebenspraktischen Themen (Nähkurs; Umgang mit Geld; Gesunde Ernährung u.a.) für die Besucher an, die sehr gut angenommen werden. Überdies besteht das Angebot der Sozialberatung, es gibt Hilfe bei der Schuldenberatung, dazu Seelsorge- und Gesprächsangebote, und immer auch einen geistlichen Impuls. Ein ganzheitliches Hilfskonzept, dass die Eigenständigkeit der Besucher/innen zum Ziel hat.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung und Mithilfe!

Mit Ihrer Geldspende helfen Sie uns materiell und ideell!

Sie können Ihre Spende überweisen an: Ev. Kirchengemeinde Betzdorf (Verwendungszweck: Warme Stube), Kto. 6000335, bei der Kreissparkasse Altenkirchen, BLZ: 57351030



Ganz herzlichen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung





Ihr Markus Aust, Pfr.



(v.i.d.S.) Ev. Kirchengemeinde Betzdorf, Gontermannstr. 26, 57518 Betzdorf, Tel.: 02741/22231

 

Die warme Stube (Tafeln) Betzdorf

Die warme Stube ist immer mitwochs von 11.00 - 14.00 Uhr im Gemeindehaus Gontermannstraße für Sie geöffnet.
Bedürftige sind herzlich eingeladen. Es gibt nicht nur ein warmes und schmackhaftes Essen, sondern auch ein mutmachendes Wort und die Nähe von Menschen, die Sie verstehen.

 

 

Warme Stube hat neue Küche

Neue Küche im Gemeindehaus Gontermannstraße

Mit einer gewaltigen Kraftanstrengung vieler ehrenamtlicher Helfer wurde in den Sommerferien die alte Küche demontiert, die Küchen-Räumlichkeiten restauriert, so dass die (gebrauchte, vier Jahre alte) professionelle Edelstahlküche eingebaut werden konnte. Noch ist die Küche noch nicht völlig komplett,(einige Einheiten wie zusätzliche Spüle und Arbeitsfläche werden noch geliefert) aber der Kochbetrieb für die Warme Stube konnte schon Ende August wieder aufgenommen werden.
Unter der Projektleitung von Ulrich Eichling, dem wir an dieser Stelle ganz herzlich dafür danken, wurden die Umbauarbeiten durchgeführt. Zuerst musste die alte Küche demontiert werden, danach eine alte, sehr schwere Entlüftungsanlage der Fa. Nickel. Dieses Werk war mit Unterstützung von Ulrich Eichling, Presbyter Bernd Salzer, Hausmeister Karl Werner Rudolf, dessen Bruder Hans Joachim sowie unserem Helfer Oliver Schumann (s. Bild) innerhalb von anderthalb Tagen vollbracht. Schon währenddessen begann Elektrikermeister Hans-Martin Jährig (Bild) aus Kirchen mit den Installationsarbeiten. Für die neuen Geräte und den außen angebrachten Abzugslüfter mussten Leitungen gelegt und ein neuer Verteilungskasten installiert werden. Herrn Jährig gebührt ebenso ein riesiges Dankeschön, denn er hat alle professionellen Tätigkeiten ebenfalls ehrenamtlich(!) ausgeführt. Einfach fantastisch! Die Materialkosten der Elektroarbeiten übernahm das RWE als Projektförderung, begleitet von Thomas Blickheuser. Auch dafür herzlichen Dank!
Unglaublich aber wahr ist auch, was Günter Schnell (Bild) zustande gebracht hat. Mit seinen 75 Lenzen und die Goldhochzeit mit seiner geliebten Inge (die auch in der Warmen Stube mitarbeitet) vor sich, flieste er in Windeseile alle Wände vom Boden bis zur Decke. Danke, lieber Günter!
Dank sagen wir auch allen anderen Helfern, die die Decke abgehangen haben, Gipsplatten montierten, Handlangertätigkeiten verrichteten und Schlitze klopften: Ulrich Eichling, Bernd Salzer, Bernd Unzner, Günter Gräwer, Kurt Bieler, Bernd Helmus.
Wir danken unserer Hausmeisterin Renate van Kneten und ihrer Helferin Sabine Gsodam, die viel zu räumen hatten.
Ebenso danken wir unseren Teamleiter/innen der Warmen Stube: Charlotte und Udo Horn, Ulrich und Erika Eichling, Brigitte und Heinz Heineck, Brigitte Gerhards und Brigitte Conrads, die währen der Umbaumaßnahmen viele Herausforderungen zu bewältigen hatten.
Wir danken allen Mitarbeiter/innen der Warmen Stube und allen Gemeindegliedern für das Verständnis.
Des weiteren geht ein ganz besonderer Dank an Jürgen Busch aus Herdorf, der sich ehrenamtlich der Herausforderung stellte, eine gebrauchte Profi-Küche so umzuplanen, dass sie auch in unsere beengten Räumlichkeiten hineinpasst. Alles in allem eine großartige Gemeinschaftsaktion!
Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 40.000 Euro, die aus Spendenmitteln finanziert wurden. Sie, liebe Spender, haben das alles möglich gemacht. Herzlichen Dank!
Der größte Dank richtet sich an unseren Herrn und Gott, der diese Arbeit so gesegnet und vor Unfall und Schaden behütet hat.

Markus Aust

 

Günter Schnell beim Fliesen 

 

Elektrikermeister Jährig schafft ehrenamtlich 

 

Unsere neue Küche 

 

5 Jahre Warme Sube- Betzdorfer Tafel

5 Jahre ist es nun her, dass die Warme Stube- Betzdorfer Tafel ihren Anfang nahm. Was alles daraus erwachsen und entstanden ist , lesen sie unter Betzdorfer Tafel- Warme Stube

Wir suchen noch Fahrer und ehrenamtliche Helfer......

 

Rhein-Zeitung am 13.3., S.17 zu unserer Tafel

 

 

Unsere Tafel hat einen neuen Kühlraum. RZ 10.9.10

 

 

 

 

10-jähriges Jubiläum Warme Stube



Dankgottesdienst am 1.März: 10 Jahre „Warme Stube-Betzdorfer Tafel“
Tafelchor singt - Tafelbesucher gestalten den Gottesdienst mit
Liebe Gemeinde,
es war der 16. Februar 2005, als die „Warme Stube“ im Gemeindehaus Gontermannstraße zum ersten Mal geöffnet wurde. Angefangen hatte alles im November 2004. Damals gab es so eine Art Initialzündung, als ich während meiner „Zeit der Stille vor Gott“ den starken Impuls bekam: „Kümmert Euch um die Armen!“ Vor meinem inneren Auge sah ich das Gemeindehaus voll mit armen Leuten. Ich erkannte deren Armut an der Kleidung. Diese Eingebung von damals wurde ganz schnell Wirklichkeit. Ich kommunizierte dieses spirituelle Erlebnis und im Handumdrehen, fast wie von selbst, hatten sich 30 Freiwillige gefunden, die mitmachen wollten. Zunächst wussten wir noch gar nicht, wie. Bald wurde der Gedanke geboren, nach dem Tafelprinzip zu arbeiten. Man muss wissen, dass der Tafelgedanke damals nicht so verbreitet und populär war wie heute. Tafeln gab es meist nur in großen Städten. In unseren Kontakten mit Supermärkten und Geschäften spürten wir damals noch große Zurückhaltung.
Als wir unsere Pforten öffneten war das die Geburtsstunde der ERSTEN TAFEL IM KREIS ALTENKIRCHEN! Damals gab es noch keinen Kühlraum, keine Profi-Küche, keinen Kühl-LKW, keine geeignete Bestuhlung. Wir fingen noch mit dem gesponserten Gemeindebus an. Es gab nur einen Fahrer (- heute sind es zwölf plus Springer) und 30 Mitarbeiter/innen (-heute sind es über 70!). Rückblickend kann ich nur sagen: welch eine Führung und Gnade, dass dieses große Werk gelingen konnte. Ein Riesendankeschön geht an alle Mitarbeiter/innen von damals bis heute. Etwa 15 Pioniere von damals sind heute noch dabei. Einige werden nach dem Jubiläum aus Altersgründen aufhören. Ein besonderer Dank gilt den vier Teamleiter/innen: die Eheleute Wilfried und Regina Wolf aus Alsdorf, Edda Bachmann aus Herdorf, Charlotte Horn aus Betzdorf und Brigitte Conrads aus Niederschelderhütte. Die beiden letztgenannten gehören auch zu den Pionieren von damals. Eine große Entlastung für mich in puncto Tagesgeschäft und Organisation war die Gewinnung von Bruno Georg aus Betzdorf. Er wurde im Jahre 2013 mein Stellvertreter in Tafelangelegenheiten. Sowohl er als auch Charlotte Horn gehören dem Presbyterium an.
Ein ganz besonderes Wort der Anerkennung und des Lobes richtet sich an den Caritasverband unter der Leitung von Rudolf Düber. Unbürokratisch, praktisch und schnell entsandte er damals zwei Sozialarbeiterinnen, die sich um die Ausweiserstellung und Prüfung der Bedürftigkeit der Besucher kümmerten. Sie waren aber vor allem zu Beratungsgesprächen vor Ort, um Ratsuchenden zur Seite zu stehen. Ferner organisierten sie - und tun das bis heute – Fortbildungsangebote für Bedürftige. (Kochen, Nähen, Umgang mit Geld, Energieberatung, aber auch Teilhabe an kulturellen Angeboten u.v.m.) gehörten und gehören dazu. Das neueste ist die Gründung eines Chores im vergangenen Jahr, der von



Lucia Vadran aus Niederschelderhütte. Dieser Chor wird auch den Gottesdienst am 1. März mitgestalten. Den beiden Sozialarbeiter/innen, Stefanie Breiderhoff und Renate Kohl unser aufrichtiger Dank!
Unmöglich wäre die Tafelarbeit über die zehn Jahre gewesen, wenn wir nicht die vielen Geld- und Sachspender gehabt hätten. Viele kleine und große Spenden kommen Monat für Monat zusammen, womit wir Rücklagen für Anschaffungen und Reparaturen anlegen können, aber auch viel Einzelfallhilfe für Menschen in akuter Not leisten können. Ein unüberbietbares Dankeschön geht an alle unsere Unterstützer und Freunde!!!
Zum Abschluss möchte ich noch unsäglich viel Gutes und Liebes über unsere Besucher/innen sagen. Da wir beim Mittagstisch zusammensitzen und auch davor und danach bei Kaffee und Kuchen, haben wir während der Lebensmittelausgabe einen Rahmen geschaffen, der zur Entwicklung von Freundschaften und Kontakten unsäglich viel beiträgt und beigetragen hat. Ein Geist der Anteilnahme, der gegenseitigen Hilfe und Solidarität hat in unserer Warmen Stube schon lange Einzug gehalten. Etwa 10 Prozent konnten zurück in den Arbeitsmarkt und kommen uns immer wieder besuchen. Die durch Krankheit und Alter bedingten Langzeitarbeitslosen sind durch die Warme Stube aus Isolation und gespürter Abwertung herausgekommen. In den letzten Jahren nahm die Zahl der Witwen als Besuchergruppe zu, und seit einigen Monaten sind es die Flüchtlinge, für die unser Herz besonders schlägt, weil sie Schlimmes erfahren haben und viel menschliche Zuwendung brauchen.
Nun, haben Sie beim Lesen dieser Zeilen Lust bekommen, bei diesem großen Liebeswerk mitzumachen. Wir freuen uns immer über Neuzugänge bei den Mitarbeitern.
Rufen Sie uns an! (Bruno Georg 21418) oder mich (Markus Aust: 22375)
Herzliche Grüße im Namen aller Mitarbeiter und Besucher
Markus Aust

 

10-jähriges Jubiläum Warme Stube



Dankgottesdienst am 1.März: 10 Jahre „Warme Stube-Betzdorfer Tafel“
Tafelchor singt - Tafelbesucher gestalten den Gottesdienst mit
Liebe Gemeinde,
es war der 16. Februar 2005, als die „Warme Stube“ im Gemeindehaus Gontermannstraße zum ersten Mal geöffnet wurde. Angefangen hatte alles im November 2004. Damals gab es so eine Art Initialzündung, als ich während meiner „Zeit der Stille vor Gott“ den starken Impuls bekam: „Kümmert Euch um die Armen!“ Vor meinem inneren Auge sah ich das Gemeindehaus voll mit armen Leuten. Ich erkannte deren Armut an der Kleidung. Diese Eingebung von damals wurde ganz schnell Wirklichkeit. Ich kommunizierte dieses spirituelle Erlebnis und im Handumdrehen, fast wie von selbst, hatten sich 30 Freiwillige gefunden, die mitmachen wollten. Zunächst wussten wir noch gar nicht, wie. Bald wurde der Gedanke geboren, nach dem Tafelprinzip zu arbeiten. Man muss wissen, dass der Tafelgedanke damals nicht so verbreitet und populär war wie heute. Tafeln gab es meist nur in großen Städten. In unseren Kontakten mit Supermärkten und Geschäften spürten wir damals noch große Zurückhaltung.
Als wir unsere Pforten öffneten war das die Geburtsstunde der ERSTEN TAFEL IM KREIS ALTENKIRCHEN! Damals gab es noch keinen Kühlraum, keine Profi-Küche, keinen Kühl-LKW, keine geeignete Bestuhlung. Wir fingen noch mit dem gesponserten Gemeindebus an. Es gab nur einen Fahrer (- heute sind es zwölf plus Springer) und 30 Mitarbeiter/innen (-heute sind es über 70!). Rückblickend kann ich nur sagen: welch eine Führung und Gnade, dass dieses große Werk gelingen konnte. Ein Riesendankeschön geht an alle Mitarbeiter/innen von damals bis heute. Etwa 15 Pioniere von damals sind heute noch dabei. Einige werden nach dem Jubiläum aus Altersgründen aufhören. Ein besonderer Dank gilt den vier Teamleiter/innen: die Eheleute Wilfried und Regina Wolf aus Alsdorf, Edda Bachmann aus Herdorf, Charlotte Horn aus Betzdorf und Brigitte Conrads aus Niederschelderhütte. Die beiden letztgenannten gehören auch zu den Pionieren von damals. Eine große Entlastung für mich in puncto Tagesgeschäft und Organisation war die Gewinnung von Bruno Georg aus Betzdorf. Er wurde im Jahre 2013 mein Stellvertreter in Tafelangelegenheiten. Sowohl er als auch Charlotte Horn gehören dem Presbyterium an.
Ein ganz besonderes Wort der Anerkennung und des Lobes richtet sich an den Caritasverband unter der Leitung von Rudolf Düber. Unbürokratisch, praktisch und schnell entsandte er damals zwei Sozialarbeiterinnen, die sich um die Ausweiserstellung und Prüfung der Bedürftigkeit der Besucher kümmerten. Sie waren aber vor allem zu Beratungsgesprächen vor Ort, um Ratsuchenden zur Seite zu stehen. Ferner organisierten sie - und tun das bis heute – Fortbildungsangebote für Bedürftige. (Kochen, Nähen, Umgang mit Geld, Energieberatung, aber auch Teilhabe an kulturellen Angeboten u.v.m.) gehörten und gehören dazu. Das neueste ist die Gründung eines Chores im vergangenen Jahr, der von



Lucia Vadran aus Niederschelderhütte. Dieser Chor wird auch den Gottesdienst am 1. März mitgestalten. Den beiden Sozialarbeiter/innen, Stefanie Breiderhoff und Renate Kohl unser aufrichtiger Dank!
Unmöglich wäre die Tafelarbeit über die zehn Jahre gewesen, wenn wir nicht die vielen Geld- und Sachspender gehabt hätten. Viele kleine und große Spenden kommen Monat für Monat zusammen, womit wir Rücklagen für Anschaffungen und Reparaturen anlegen können, aber auch viel Einzelfallhilfe für Menschen in akuter Not leisten können. Ein unüberbietbares Dankeschön geht an alle unsere Unterstützer und Freunde!!!
Zum Abschluss möchte ich noch unsäglich viel Gutes und Liebes über unsere Besucher/innen sagen. Da wir beim Mittagstisch zusammensitzen und auch davor und danach bei Kaffee und Kuchen, haben wir während der Lebensmittelausgabe einen Rahmen geschaffen, der zur Entwicklung von Freundschaften und Kontakten unsäglich viel beiträgt und beigetragen hat. Ein Geist der Anteilnahme, der gegenseitigen Hilfe und Solidarität hat in unserer Warmen Stube schon lange Einzug gehalten. Etwa 10 Prozent konnten zurück in den Arbeitsmarkt und kommen uns immer wieder besuchen. Die durch Krankheit und Alter bedingten Langzeitarbeitslosen sind durch die Warme Stube aus Isolation und gespürter Abwertung herausgekommen. In den letzten Jahren nahm die Zahl der Witwen als Besuchergruppe zu, und seit einigen Monaten sind es die Flüchtlinge, für die unser Herz besonders schlägt, weil sie Schlimmes erfahren haben und viel menschliche Zuwendung brauchen.
Nun, haben Sie beim Lesen dieser Zeilen Lust bekommen, bei diesem großen Liebeswerk mitzumachen. Wir freuen uns immer über Neuzugänge bei den Mitarbeitern.
Rufen Sie uns an! (Bruno Georg 21418) oder mich (Markus Aust: 22375)
Herzliche Grüße im Namen aller Mitarbeiter und Besucher
Markus Aust

 

Rückblick 10 Jahre Warme Stube - Betzdorfer Tafel







Rückblick – Dankgottesdienst 10 Jahre Warme Stube – Betzdorfer Tafel

Liebe Gemeindeglieder,

für mich war es einer der bewegendsten Gottesdienste in meiner 23-jährigen Zeit als Pfarrer in Betzdorf. In einem nahezu voll besetzten Gotteshaus dankten wir unserm Herrn und Gott für die segensreiche Zeit, Arbeit und Gemeinschaft. Es war so viel Freude und Liebe im Raum. Ganz besonders anrührend war für mich der Dank aus dem Mund unserer Tafelbesucher: Die Warme Stube sei für sie so etwas wie „die Arche Noah“, wie ein „Zuhause“, wie eine „große Familie“, „Jesus Christus sei der Mittelpunkt“, resümierend: „die Tafel steht hinter uns“. Dann sang der Tafelchor, unter der Leitung von Lucia Vadran. Das muss man sich mal vorstellen: zwanzig von hundert Tafelgästen treffen sich wöchentlich, um Gemeinschaft zu pflegen und Freude am Singen und am Gotteslob zu teilen. Wie wunderbar! Sie sangen: „Dona nobis pacem“ und das Lied zur Jahreslosung „Wie Christus mir, so ich Dir.“, ein Lied über die Liebe und Mitmenschlichkeit, die wir alle so brauchen, und „Danke, für diesen guten Morgen.“ Thematisch stand die Jahreslosung im Mittelpunkt: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat, zu Gottes Lob.“ Als Sinnbild der umfassenden Gemeinschaft hatte Ingrid Fischbach die Idee einer Patchworkdecke entwickelt. Auf Stoffresten hatten Tafelbesucher und Gemeindeglieder Segensworte und Gebete aufgeschrieben. Von Ingrid Fischbach zusammengenäht, bildeten die vielen Aussagen einer bunten Decke das Symbol für die Vielfalt in der Einheit in Jesus Christus. Denn seine Liebe und Vergebung, seine Güte und Barmherzigkeit, sein Dienst und seine Hingabe stehen im Mittelpunkt- in Form eines Kreuzes inmitten der Decke.

Eine besondere Freude war es mir auch, den über 70 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu danken. Ohne ihr Tun, wäre alles undenkbar. Stellvertretend für alle stehen die Namen der Teamleiter: Brigitte Conrads und Brigitte Gerhards, Edda Bachmann und Peter Bartholomäus, Regina und Wilfried Wolf, Charlotte Horn und Lotti Classen, sowie Bruno Georg, Presbyter und Koordinator.

Zahlreiche Ehrengäste waren im Dankgottesdienst zugegen, unter ihnen Landrat Michael Lieber, die Landtagsabgeordneten Michael Wäschenbach und Thorsten Wehner, sowie die Beigeordneten der Stadt Betzdorf, Marie Therese Ganser (in Vertretung für Bürgermeister Brato), Bernd Rödder, Barbara Wickler. Auch aus den Nachbarkirchengemeinden waren Gratulanten zugegen. Synodalassesor Pfr. Marcus Tesch sprach für sie. Die Sozialarbeiterinnen des Caritasverbandes lasen das Grußwort ihres Chefs, Rudolf Düber, vor.

Beim anschließenden Imbiss im Gemeindehaus fanden viele Begegnungen statt. Eine Tafelbesucherin hatte sogar eine „Tafeltorte“ mitgebracht mit dem LOGO der Tafeln. Es war ein unvergesslicher Tag. Möge unser Herr und Gott uns weiterhin so viel Freude und Segen schenken.

Markus Aust

 

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